Für eine zukunftsfähige Musikindustrie: Nachhaltigkeit als Chance erkennen und nutzen

Für eine zukunftsfähige Musikindustrie: Nachhaltigkeit als Chance erkennen und nutzen!

Termine:

  • Session 1: Mi, 02. März
  • Session 2: Do, 03. März
  • Session 3: Fr, 04. März

Jeweils 10:00 – 14:30 Uhr

Wo: EEDEN Hamburg
Stresemannstraße 132a 22769 Hamburg (im Hinterhof, hinteres Haus rechts)
2G Veranstaltung!

Der Workshop kann zu den jeweiligen Einzelterminen oder als zusammenhängendes Seminar besucht werden!

Tag 1: Nachhaltigkeit in der Musikbranche: über den Status Quo und wie man selbst ins Handeln kommen kann

Tag 2: Der Weg zu einer Nachhaltigkeitsstrategie und wie grüne Kommunikation geht – ganz ohne Bad Vibes und Green Washing

Tag 3: Soziale Nachhaltigkeit als wichtiger Teil der Gesamtstrategie

Inhalte: 

Tag 1: Nachhaltigkeit in der Musikbranche über den Status Quo und wie man selbst ins Handeln kommen kann

Welche Begriffe sollte man im Zusammenhang mit dem Thema Nachhaltigkeit kennen und was bedeuten sie? Wieso reden alle von 1.5 Grad und muss die Musikbranche bis 2045 wirklich klimaneutral wirtschaften? (Kleiner Spoiler: Ja!) Wie komme ich ins Handeln und wie bindet man Nachhaltigkeit eigentlich in die Kommunikation ein? Im Workshop geht es um Empowerment durch Wissen. Er bildet die Grundlage für weitere konkrete Maßnahmen und zeigt auf, wo genau man anfangen kann.

  • Gesamtüberblick: Nachhaltigkeit, aktuelle Entwicklungen und was die Klimakrise mit der Musikbranche zu tun hat
  • Rechtliche Rahmenbedingungen & Ausblick auf die Zukunft
  • Erste konkrete Schritte auf dem Weg hin zu einer nachhaltigeren Musikbranche (in den Bereichen: Live, Labels, Festivals, Künstler:innen, und mehr)
  • Welche Zertifizierungsmöglichkeiten gibt es?
  • Learn from the best (and the worst): Good Practices & Fails aus der Praxis

Tag 2: Der Weg zu einer Nachhaltigkeitsstrategie und wie grüne􏰐Kommunikation geht – ganz􏰇ohne Bad Vibes und Green􏰈Washing

Wie geht grüne Kommunikation richtig? Was sind mögliche Stolperfallen und No Go’s? Was kommuniziert man und was nicht und􏰉vor allem: ab wann? Der Workshop gibt Aufschluss darüber, worauf es bei der internen und externen Kommunikation ankommt und wie man seine Stakeholder:innen auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Handeln mitnimmt. Kein Plan – keine Shows: Wieso eine Nachhaltigkeitsstrategie mit (messbaren) Meilensteinen essentiell für eine zukunftsfähige Musikbranche ist. Wie verankere ich die Strategie im Unternehmen?

Auszug Inhalte:

  • Von der Strategie zum Maßnahmenkatalog
  • Was bedeuten Vision, Mission, Leitbild, Roadmap und Co?
  • Vorstellung möglicher Kennzahlen
  • Wesentlichkeitsanalyse und Status Quo Ermittlung
  • Schlüsselfaktoren einer guten Kommunikation
  • Mögliche Kommunikationskanäle & -anlässe
  • Von innen nach außen: interne und externe Kommunikation
  • Green Washing und wie man es verhindert
  • Learn from the best (and the worst): Good Practices & Fails aus der Praxis

Tag 3: Soziale Nachhaltigkeit als wichtiger Teil der Gesamtstrategie

Was versteht man unter dem Begriff soziale Nachhaltigkeit? Wieso sind diverse Teams, eine faire Bezahlung, Wertschätzung oder mentale Gesundheit wichtige Themen des nachhaltigen Wirtschaftens? Im Workshop geht der Blick weg von der ökologischen Nachhaltigkeit und zeigt auf, wie man als Unternehmen oder Band seiner Verantwortung und Vorbild-Funktion gegenüber Angestellten, Fans oder Dienstleister:innen gerecht wird.

Auszug Inhalte:

  • Vorteile sozialer Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext
  • Mental Health im Arbeitsumfeld
  • Diversität und Awareness als Wettbewerbsvorteil
  • Profilschärfung und Fanbindung durch soziale Nachhaltigkeit
  • Von Catering bis Merchandise … und dann war da noch das Lieferkettengesetz

Um an einer kostenlosen Weiterbildung des Hamburg Music Boost teilnehmen zu können, müssen folgende Förderkriterien erfüllt sein: 

  • Teilnehmende müssen einen Bezug zur Musikwirtschaft haben. Hierbei ist egal, ob es sich um Mitarbeiter*innen aus Unternehmen, (Solo-)Selbstständige oder Freiberufler*innen handelt
  • der Wohn- und/oder Arbeitssitz muss in Hamburg verortet sein
  • das Unternehmen muss der Kategorie “kleine und mittlere Unternehmen” angehören und darf somit nicht mehr als 249 Mitarbeiter*innen beschäftigen
  • Teilnehmende dürfen nur in Ausnahmefällen im ALG I oder ALG II Bezug sein – in diesen Fällen bitten wir darum, uns zu kontaktieren

In unserem Fragebogen wird nach der Vorsteuerabzugsberechtigung gefragt. Dies hat folgenden Hintergrund:

  • bei Teilnehmenden, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, wird der Bruttobetrag gefördert
  • bei Teilnehmenden, die vorsteuerabzugsberechtigt sind, wird der Nettobetrag gefördert. In diesem Falle wird dem Unternehmen bzw. dem oder der Selbstständigen die anteilige Mwst. für das Seminar in Rechnung gestellt 

Teilnehmende dürfen sich einmal jährlich fördern lassen. Für 2022 arbeiten wir an einem Modell, das es erlaubt, an bis zu drei Angeboten teilzunehmen.

Nach der Anmeldung prüft die IHM die Angaben formal auf Förderwürdigkeit. Sofern diese besteht, werden die Teilnehmenden mit einem Fragebogen des Hamburger Weiterbildungsbonus Plus ausgestattet, der benötigt wird, um den Bildungsgutschein für die Teilnehmenden auszustellen. Dieser Fragebogen nach Maßgaben des Europäischen Sozialfonds (ESF) ist von den Teilnehmenden verpflichtend auszufüllen. Bitte lies Dir die sie sich hierin vorhanden Informationen und Angaben genau durch. Den Fragebogen kannst Du Dir hier im Vornherein anschauen. Der Bei Fragen kannst Du dich jederzeit bei uns melden! 

Nur im Falle der Möglichkeit einer Förderung werden die Daten an die zwei P PLAN:PERSONAL gGmbH (zwei P), der Trägerin des Projektes HH WB PLUS, weitergegeben. Die zwei P prüft eigenständig anhand dieser Daten und Informationen die Ausreichung von Fördermitteln. Grundlage für die Datenerhebung und Verarbeitung sind Bestimmungen der Freien und Hansestadt Hamburg und der Europäischen Union. Alle Weiteren Informationen zum Datenschutz finden sie hier.

Das Projekt, über das Sie gefördert werden, wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanziert. Zur Gewährung dieser Mittel ist es notwendig, dass Informationen von jedem/jeder Teilnehmenden erhoben werden. Diese Angaben werden vor allem benötigt, damit die Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg (Sozialbehörde) ihren ordnungsgemäßen Berichts- und Bewertungspflichten gegenüber der Europäischen Kommission nachkommen kann. Erfüllt die Sozialbehörde diese Pflichten nicht oder ungenügend, drohen Rückforderungen von bereits zugewiesenen Mitteln.

Dozent*in

The Changency

Unsere Vision

Wir glauben an eine nachhaltige Musikindustrie!

The Changency steht für Empowerment und Enthusiasmus. Wir möchten der Katalysator für den Wandel hin zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Musikindustrie sein. 

Unsere Vision ist es, Teil der besten Party der Stadt zu sein: Eine Party, die es schafft, die Leidenschaft und Strahlkraft der Musik mit einer besseren, gerechteren Lebensweise für Alle zu verknüpfen. Eine Nachhaltigkeit, die Spaß macht, Chancen bietet und durch kreative Ideen Lösungen aufzeigt. Motivation statt Resignation ist unser Motto!

Unser Herz schlägt für Musik und Klimaschutz.​

Egal ob Künstler:innen, Booking Agenturen, Veranstaltende, Labels oder Managements – wir freuen uns über jeden Menschen, der die Musikindustrie gemeinsam mit uns nachhaltiger und fairer gestalten möchte.

www.the-changency.de

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