Kommunikation als Einladung: Diskriminierungssensibel und barrierearm Kommunizieren in der Musikwirtschaft
Termine: 27. und 29.4., jeweils 10.00 – 15.00 Uhr
Wo: HayLoft
Schanzenstraße 12a, 20357 Hamburg (im Hinterhof, hinteres Haus links)
Ob Festival, Label, Agentur oder Soloselbstständigkeit: Wer in der Musikwirtschaft kommuniziert, beeinflusst auch, wer sich angesprochen fühlt und wer außen vor bleibt. Gerade, wenn im Alltag wenig Zeit ist, Verantwortlichkeiten neu verteilt werden oder strategische Weiterentwicklung ansteht, können Unsicherheiten aufkommen: Wie lassen sich Texte, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit barrierearm und diskriminierungssensibel gestalten – und mit einer eigenen, starken Markentonalität verbinden?
Diese praxisnahe Weiterbildung zeigt typische sprachliche, soziale und digitale Barrieren auf und vermittelt Wissen, wie diese konkret abgebaut werden können. Es geht nicht nur um technische Barrierefreiheit, sondern um klare, zugängliche Kommunikation mit Haltung. Die Teilnehmenden analysieren eigene Materialien und entwickeln umsetzbare Lösungen für ihren Arbeitsalltag. So entsteht mehr Sicherheit im Umgang mit sensiblen Themen und eine Kommunikation, die einlädt, statt (ungewollt) auszuschließen.
Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende und Soloselbstständige aus der Musikwirtschaft, die Verantwortung für Kommunikation tragen und ihre Texte, Kanäle und Strategien barrierearm und diskriminierungssensibel weiterentwickeln möchten. Angesprochen sind insbesondere Personen, die im Arbeitsalltag konkrete Lösungen suchen – sei es operativ, in neuer Führungsverantwortung oder mit strategischem Blick auf Positionierung und Zielgruppen. Voraussetzung ist eine grundsätzliche Offenheit für das Thema. Social Media ist Bestandteil des Kurses; grundlegende Kenntnisse werden daher vorausgesetzt, ein Einführungsmodul zu Social Media ist nicht Teil des Angebots.
Nach dem Kurs …
… haben die Teilnehmenden ein klares Verständnis davon, was barrierearme und diskriminierungssensible Kommunikation in der Musikwirtschaft bedeutet und wo typische sprachliche, soziale und digitale Barrieren entstehen
… können die Teilnehmenden eigene Kommunikationsmittel (z. B. Social Media, Website, Newsletter, Einladungen) kritisch analysieren und konkrete Verbesserungen ableiten
… kennen die Teilnehmenden praxisnahe, alltagstaugliche Prinzipien für zugängliche und diskriminierungssensible Formulierungen, ohne ihre Markenidentität aufzugeben
… sind die Teilnehmenden in der Lage, neue Zielgruppen bewusster und einladender anzusprechen
… fühlen sich die Teilnehmenden sicherer im Umgang mit sensiblen Themen und verstehen barrierearme Kommunikation als kontinuierlichen Qualitäts- und Entwicklungsprozess