Wie zeigt sich Rassismus in der Musikbranche?

Termine:

  • Session 1: Do, 12.05. Cultural Appropriation in der Musikbranche
  • Session 2: Fr, 13.05. White Saviourism & Charity Work

Jeweils 10:00-15:00 Uhr inkl. Pause

Wo: eeden Hamburg

2G+ Veranstaltung

Das Seminar kann im Einzelfall auch zu Einzelterminen besucht werden. Bitte bei der Anmeldung angeben!

Inhalt

Die Musikbranche zeigt sich immer sehr aufgeschlossen und divers. Doch schaut man genauer hin, sieht man: In Deutschland arbeiten kaum BIPoC in der Branche, es gibt immer wieder Rassismusvorfälle auf Festivals und Initiativen beschäftigen sich ausschließlich mit der Gender Thematik. Doch Rassismus ist alltäglich und allgegenwärtig. Aber in welchen Formen zeigt er sich eigentlich in der Musikbranche und was können wir dagegen tun?

Session 1

  • Was ist eigentlich kulturelle Aneignung und worauf muss ich achten?
  • Künstlerische Freiheit vs kulturelle Aneignung vs interkulturelle
    Zusammenarbeit
  • Wie erkenne ich kulturelle Aneignung und wie spreche ich sie an?
  • Wie kann ich meine eigenen Rassismen in dem Bereich aufarbeiten?

Session 2

  • Was ist White Saviorism?
  • Welche Art von Darstellungen können schädlich sein?
  • Wie kann die Reproduktion diskriminierender und kolonialer Bilder in Form
    von Text und Fotos verhindert werden?
  • Wie kann eine machtkritische Dokumentation von
    Entwicklungszusammenarbeit in Form von Schrift und Fotos aussehen?
  • Wie kann eine Kommunikation auf Augenhöhe mit der lokalen Bevölkerung
    nach Außen transportiert werden?
  • Wie gehe ich reflektiert mit öffentlicher Kritik an von mir veröffentlichten
    Inhalten um?

Methoden & Werkzeuge

Das Training beinhaltet theoretische Einheiten und Sensibilisierungsübungen zum Thema Rassismus (Begrifflichkeiten, Bilder, soziale Konstrukte, Machtverhältnisse etc.). Mittels selbstreflexiver Methoden und Diskussionsrunden wird der Blick in Richtung struktureller und individueller Ungleichbehandlung fokussiert, herrschende Bilder sowie eigene Vorurteile kritisch reflektiert. Ein detaillierter Blick auf die Musikbranche bringt den Teilnehmenden die aktuelle Situation dort näher und es wird erarbeitet, wie man selbst ein:e Verbündete:r werden kann, um aktiv Zeichen gegen Rassismus zu setzen und selbst einen Beitrag zu einer diverseren Musikbranche zu leisten.

Um an einer kostenlosen Weiterbildung des Hamburg Music Boost teilnehmen zu können, müssen folgende Förderkriterien erfüllt sein:

  • Teilnehmende müssen einen Bezug zur Musikwirtschaft haben. Hierbei ist egal, ob es sich um Mitarbeiter*innen aus Unternehmen, (Solo-)Selbstständige oder Freiberufler*innen handelt
  • der Wohn- und/oder Arbeitssitz muss in Hamburg verortet sein
  • das Unternehmen muss der Kategorie “kleine und mittlere Unternehmen” angehören und darf somit nicht mehr als 249 Mitarbeiter*innen beschäftigen
  • Teilnehmende dürfen nur in Ausnahmefällen im ALG I oder ALG II Bezug sein – in diesen Fällen bitten wir darum, uns zu kontaktieren

In unserem Fragebogen wird nach der Vorsteuerabzugsberechtigung gefragt. Dies hat folgenden Hintergrund:

  • bei Teilnehmenden, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, wird der Bruttobetrag gefördert
  • bei Teilnehmenden, die vorsteuerabzugsberechtigt sind, wird der Nettobetrag gefördert. In diesem Falle wird dem Unternehmen bzw. dem oder der Selbstständigen die anteilige Mwst. für das Seminar in Rechnung gestellt

Teilnehmende können sich einmal jährlich fördern lassen und an maximal 3 Angeboten teilnehmen. Für die Anmeldung für mehrere Angebote ist es erforderlich, dass alle gewünschten Kurse möglichst zum gleichen Zeitpunkt angemeldet werden. Der fertig ausgefüllte Antrag muss zwei Wochen vor Beginn des ersten besuchten Angebots bei der IHM vorliegen.

Nach der Anmeldung prüft die IHM die Angaben formal auf Förderwürdigkeit. Sofern diese besteht, werden die Teilnehmenden mit einem Fragebogen des Hamburger Weiterbildungsbonus Plus ausgestattet, der benötigt wird, um den Bildungsgutschein für die Teilnehmenden auszustellen. Dieser Fragebogen nach Maßgaben des Europäischen Sozialfonds (ESF) ist von den Teilnehmenden verpflichtend auszufüllen. Bitte lies Dir die sich hierin vorhanden Informationen und Angaben genau durch. Den Fragebogen kannst Du Dir hier im Vornherein anschauen. Der Bei Fragen kannst Du dich jederzeit bei uns melden!

Nur im Falle der Möglichkeit einer Förderung werden die Daten an die zwei P PLAN:PERSONAL gGmbH (zwei P), der Trägerin des Projektes HH WB PLUS, weitergegeben. Die zwei P prüft eigenständig anhand dieser Daten und Informationen die Ausreichung von Fördermitteln. Grundlage für die Datenerhebung und Verarbeitung sind Bestimmungen der Freien und Hansestadt Hamburg und der Europäischen Union. Alle Weiteren Informationen zum Datenschutz finden sie hier.

Das Projekt, über das Sie gefördert werden, wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanziert. Zur Gewährung dieser Mittel ist es notwendig, dass Informationen von jedem/jeder Teilnehmenden erhoben werden. Diese Angaben werden vor allem benötigt, damit die Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg (Sozialbehörde) ihren ordnungsgemäßen Berichts- und Bewertungspflichten gegenüber der Europäischen Kommission nachkommen kann. Erfüllt die Sozialbehörde diese Pflichten nicht oder ungenügend, drohen Rückforderungen von bereits zugewiesenen Mitteln.

Dozent*in

Misc

Misc, die Agentur für kulturellen Wandel, besteht seit 2020 und hat sich zum Ziel gesetzt Themen wie Diversität und jegliche Formen von Diskriminierung in der Kultur- und Kreativbranche – mit starkem Fokus auf der Musikbranche – stärker sichtbar zu machen. Misc berät Unternehmen dabei sich diverser aufzustellen, hilft interne Missstände unter die Lupe zu nehmen und Geschäftsführende, sowie Mitarbeitende durch Workshops oder Vorträge zu sensibilisieren und weiterzubilden. Die drei Gründer*innen Julia Gudzent, Runa Hoffmann und Demba Sanoh verfügen über jahrelange Erfahrung in verschiedenen Bereichen der deutschen Musikbranche (Booking, Club- und Personalmanagement, Touring), setzen sich seit langem aktiv gegen Diskriminierung ein und verbinden somit Diversity-Kompetenz mit einem einzigartigen Wissen und Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse von Unternehmen der deutschen Musikindustrie.

https://www.miscberlin.com/

Anmeldung

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